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Ein Risotto kann sich zum Superlativ aufschwingen oder eben genau ins Gegenteil abtauchen. Man kann so viel falsch oder eben auch richtig machen, dass das perfekt cremige Risotto herauskommt. Daniel Kellner (Restaurant Martinelli) zeigt uns, wie es geht. Ob mit Gorgonzola und Löwenzahn bleibt jedem selbst überlassen, stimmt die Basis, lässt sie viele Spielarten zu.

Als meine Tochter noch kleiner war, fragte sie mich, ob jeder Fisch braun und knusprig durch das Meer schwimmt. Nein, Lilly, Fische kommen nicht mit Panier auf die Welt. Aber wie bekommt man sie richtig hin? Fisch hat mir immer schon gehörigen Respekt eingejagt, dabei braucht man nur etwas Gefühl – für Zeit und Fingerspitzen – und dann kann nicht viel schiefgehen. Vor allem mit dieser Methode, die mir Sören Herzig vom Restaurant Dots zeigte. Nach Hausfrauen-Art. Also diese Hausfrau wäre ich gerne.

Ich bin bekennende Weinliebhaberin und bei Drinks aus Unwissenheit sehr puristisch. Weil neugierig und lernwillig, habe ich mir einen echten Profi in den Kochsalon eingeladen: Roberto, Besitzer zweier renommierter Bars in Wien, zeigt mir, was man auf einfachstem Weg mit Whisky anfangen kann. Genauer gesagt Bourbon – der allseits bekannte Jim Beam und der Allrounder Maker's Mark. Wir hatten es sehr lustig, was nicht am Whisky lag. Nicht nur.

Gemeinsam mit seinem Bruder Karl trägt er seit vielen Jahren vier Hauben. Große Ehre also für meinen Kochsalon, so einen legendären Gast wie Rudolf Obauer (Restaurant Obauer, Werfen) zu haben. Wir haben auch viel gelernt – über wilde Tiere, fernöstlichen Aromen und ein glückliches Leben.