Das Schöne an mir: Ich koche mich selbst ein.

Martina Hohenlohe
Chefredakteurin des Guide Gault&Millau Österreich, verheiratet mit Journalist Karl Hohenlohe, zwei gemeinsame Kinder (Lilly, Louis), zwei Stiefkinder (Alice, Fanny) und Hundemutter. Es wird viel diskutiert, gekocht und gegessen.

Mein Werdegang in Stichworten

Matura in Spittal/Drau, Gap-Year in Philadelphia/USA, danach Studium in Wien (Publizistik, Kunstgeschichte, Anglistik). Bereits während des Studiums Eintritt ins Redaktionsteam der KURIER/Freizeit, Betreuung von Lifestyle-Themen sowie fixe Kolumnen zum Thema Essen & Trinken (Restaurantkritik, Weinbeschreibungen, kulinarische Interviews etc.). Nach 11 Jahren machte sich die professionelle Sollbruchstelle in mir breit und ich übernahm gemeinsam mit meinem Mann den Guide Gault&Millau, den wir seitdem in Co-Herausgeberschaft publizieren.

Meine Liebe zum Kochen

Schon in jungen Jahren tauschte ich den Konsalik-Roman, den mir meine Tante aufdrängte, heimlich gegen ein Kochbuch aus. Rezepte zu lesen und durchzudenken gab mir immer schon eine seltsame Entspannung, wirkte beruhigend und inspirierend auf mich. Und trug mehr Früchte als Konsalik. Ich begann zu kochen und noch heute gehören Rezepte, Kochbücher und Kochsendungen zu meinem bevorzugten Freizeit-Entertainment. Dadurch hat sich ein riesiger Fundus an Rezepten zusammengesammelt, den ich der Welt nicht vorenthalten möchte. Durch meinen Beruf komme ich darüber hinaus viel herum, ich habe das Glück, in den besten Restaurants der Welt zu essen und freue mich darauf, hier darüber zu berichten – sei es über den haubengekrönten Luxustempel mit hochkreativer Gourmetküche oder die Bretterbude am Strand einer kapverdischen Insel mit einem scharfen Langustengulasch. Ja, ich habe es gut erwischt.

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Über sie – von Karl Hohenlohe

Es gibt weltweit niemanden, der gutes Essen so liebt und bei dem es so nicht anschlägt, wie bei Martina Hohenlohe. Ich bin ihr Mann und ich zerplatze kontinuierlich vor Neid. Als ich Martina kennengelernt habe, hat sie schon sehr gerne gegessen, gekocht und über Rezepturen gesprochen, ich auch, aber im totalen Kontrast zu ihr habe ich deutlich zugenommen. Gott ist nicht gerecht oder eigentlich schon, denn ich schon lange und Sie ab sofort, profitieren von den Leidenschaften meiner Frau. Sie kocht zweimal am Tag für die gesamte Familie, dazwischen führt sie als Chefredakteurin die Gourmetbibel Gault & Millau, stöbert in internationalen Fachzeitschriften, nationalen Rezeptsammlungen und weil ihr das noch immer nicht reicht, hat sie selbst ein paar Kochbücher geschrieben.

Wie sie das alles schafft? Dank mir, denn ich stehe nur fallweise im Wege.
Martina Hohenlohe ist kompetent, vom Fisch über Falafel, Erdnussbutter, Hummer und asiatische Küche, sie hat nicht nur alles schon probiert, sie ist davon besessen, alles weiter zu verbessern.
Mir sind jene Besessenen am nächsten, die von ihrer Leidenschaft beseelt werden, aber nicht völlig darin aufgehen. Es gibt im Leben von Martina Hohenlohe auch noch Bereiche, die nichts mit Grundnahrungsmitteln zu tun haben:
Ich möchte stellvertretend den manischen Hang zum Erwerb nicht zwingend nötiger Küchenutensilien und den Besitz von tausenden Kochbüchern (z. B. „Keine Angst vor Hefeteig“) nennen.
Ich denke, jeder, der gerne gut isst, sollte diesen Blog verfolgen und die leichten, mittelschweren und herausfordernden Rezepturen selbst versuchen.
Ich lege meine Hand ins Herdfeuer, dass Sie auf den Geschmack kommen werden.
Ich liebe gutes Essen, guten Wein und meine Frau in umgekehrter Reihenfolge und kann nach Lektüre dieses Blogs nicht länger ausschließen, dass es Ihnen ähnlich ergeht.

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