Oster-Karottenkuchen ohne Mehl

Zu Ostern kommt die Urkärntnerin in mir wieder zum Vorschein. Das wird nach einem genauen Regelwerk zelebriert, die Familie muss da durch, ob sie will oder nicht. Ostern, das schmeckt nach der zugegebenermaßen eigenwilligen Kombination von Reinling und Schinken, nach dem ersten Glas Wein nach der Fastenzeit und nach diesem Kick, wenn der frisch geriebene Kren ins Hirn fährt. Und nach dem besten und saftigsten Karottenkuchen mit süß-saurer Zitronenglasur, den es danach gibt.


(Zutaten für 1 Springform)

450 g Karotten
1 Teelöffel abgeriebene Orangenschale
250 g Mandeln
200 g Haselnüsse
6 Eier
1 Prise Salz
250 g Zucker
2 Esslöffel Zitronensaft
50 ml Pflanzenöl
1 Bio-Weinsteinpulver
Butter, Mehl oder Semmelbrösel für die Form

Deko
200 g Staubzucker
3 EL Zitronensaft
Marzipankarotten

Den Ofen auf 180 Grad (Heißluft) vorheizen. Eine Springform (26 cm Durchmesser) ausfetten. Mit Mehl oder Semmelbröseln ausstreuen.

Die Karotten waschen. Dann schälen und fein raspeln. Karotten, abgeriebene Orangenschale, geriebene Mandeln und gemahlene Haselnüsse sowie Backpulver miteinander vermischen.

Die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen. Zitronensaft, Öl und die Karottenmischung unterrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Masse soll luftig bleiben.

Den Teig in die Springform geben. 45 Minuten backen.

Den Karottenkuchen abkühlen lassen. Den Staubzucker mit dem Zitronensaft verrühren. Kuchen damit überziehen. Zum Schluss mit Marzipankarotten verziehen.

 

Tipp

Wer möchte, kann den Kuchen vor dem Glasieren quer durchschneiden, mit Orangenmarmelade bestreichen und wieder zusammensetzen. Dann mit der Glasur überziehen.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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7 Kommentare

  1. Danke Frau Hohenlohe für diese wunderbaren „mehlfreien“ Rezepte.
    Habe den Nußkuchen mit Obst und Schokoglasur nachgemacht und er ist
    bei meiner Familie wegen seiner saftigen Textur sehr gut angekommen.

  2. Servus Frau Hohenlohe, ich bin gebürtige Tirolerin, doch lebe schon mehr als 20 Jahren im Ruhrgebiet und konnte mich mit der Urigen Hausmannskost nicht so entfalten, da der Mann nix isst was er nicht kennt *lacht*. Doch seit mein Mann zufällig den Kochsalon im Tv gefunden hat, kann ich mich mehr austoben, was das Essen anbelangt. Finden ihre Sendung sehr Inspirativ, vor allem das ohne Gluten. Weiter so und alles gute und schöne Grüße von der Familie
    Barbara Lamek

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