Blattlkrapfen mit Sauerkraut

Zugegeben, unter einem Krapfen stellt man sich etwas anderes vor. Aber nur, weil er in unserem Hirn mit Marillenmarmelade gefüllt und zu Fasching gegessen wird. Dreihaubenkoch Andreas Döllerer, federführend in der regionalen Alpinküche auf höchstem Niveau, zeigt uns Original Pinzgauer Blattlkrapfn nach einem Rezept seiner Großmutter. Aufgetuned mit einem Klacks Sauerrahm und Kaviar vom Grüll. Knusprig, salzig und so gut. So kann Heimat schmecken.


(Zutaten für 6 Portionen)

Krapfen:
500 g glattes Mehl
250 ml Milch
80 g flüssige Butter
eine Prise Salz
1 Ei

Kraut:
1 kg Sauerkraut
150 g fein geschnittener Bauchspeck
100 g Speckschwarte
300 ml Rindsuppe
1 Zwiebel
4 Lorbeerblätter
3 Wacholderbeeren
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung Kraut

Speck und fein geschnittenen Zwiebel in einem Topf langsam anrösten. Sauerkraut, Schwarte, Gewürze und Suppe beigeben. Abgedeckt ca. 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Vor dem Servieren die Schwarte und die Gewürze wieder entfernen.

 

Zubereitung Krapfen

Die Milch aufkochen. Auf das Mehl gießen und mit den restlichen Zutaten rasch zu einem glatten Teig kneten. 30 Minuten rasten lassen.

Dann 3 mm dick ausrollen und in Dreiecke schneiden. In 180 Grad heißem Pflanzenöl beidseitig goldbraun backen. Die Krapfen sollten sich während des Backens aufblähen. Gut abtropfen lassen.

 

Finish

Blattlkrapfen auf einem Teller anrichten. Das Sauerkraut darauf verteilen und eventuell mit einem  Teelöffel Sauerrahm und etwas Kaviar servieren.

 

Fotos: (c) Philipp Lipiarski, www.goodlifecrew.at

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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2 Kommentare

  1. Zu gerne würde ich das Foto meiner Tochter mitschicken..ihr neues Lieblingsgericht. Der Kaviar schmeckte ihr “ himmlisch“!
    Super schnelles und einfaches Gericht zum Nachkochen!!

  2. SG. Frau Hohenlohe!

    Habe soeben das Mango-chutney-chicken nach Ihrem Rezept zum Abendessen serviert bekommen. Ein Hochgenuss …Wir danken für diese einzigartige kulinarische Verführung. Ein Lob an ihre Freundin „M“ – es mundete wirklich nachhaltig und probieren weitere Rezepte aus ihrem Kochbuch/vielen Dank

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