20-Minuten-Pasta mit Pilzen und Lauch

Oft muss man bei proklamierten 10-Minuten-Gerichten eine 0 anhängen, das ärgert mich dann immer furchtbar. Diese Pasta dauert ehrliche 20 Minuten, inklusive schneiden, braten und schmurgeln. Das Schönste daran: Sie besteht aus höchst alltäglichen Zutaten und verbindet sich zu einer wahren Delikatesse. Nicht nur einfach und schnell gemacht, auch günstig.


(Zutaten für 2 Portionen)

Olivenöl
8 braune Champignons (oder jegliche Pilze der Saison)
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Knoblauchzehe
1 Stange Lauch
200 ml Hühner- oder Gemüsefond
240 g Nudeln
200 ml Schlagobers
3 EL frisch geriebener Parmesan
2 EL gemischte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Estragon)

Pilze putzen und in circa 4-5 mm dicke Scheiben schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken. Lauch putzen, den grünen Teil entfernen. Längs einschneiden und unter fließendem Wasser waschen. Trockenschütteln. Den Lauch in 5 mm dicke Scheiben schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Pilze darin circa vier Minuten braten, bis sie Farbe nehmen. Zwischendurch die Pfanne durchschwenken. Knoblauch zugeben, circa eine Minute mitbraten. Nun den Lauch zugeben und durchrühren. Eine weitere Minute braten. Mit dem Fond ablöschen, um die Hälfte einkochen lassen. Nun mit Salz und Pfeffer würzen. Das Schlagobers zugeben, weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen. Sauce nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kräuter zugeben. Pasta unter die Sauce mischen.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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11 Kommentare

    1. Liebe Barbara,
      ich meine immer nicht geschlagen. Wenn das Schlagobers geschlagen werden soll, dann steht es im Rezepttext dabei.
      Viel Spaß beim Nachkochen.

  1. Meine beiden Enkel kommen erst um 15.30 mit dem Zug vom Gymnasium. Sie wollen aber nicht immer Aufgewärmtes von „Zumittag“, Ihr Rezept ist ideal für mich: rasch zubereitet und schmeckt vorzüglich. Ich servierte dazu Vogerlsalat.
    Herzlichen Dank!
    Anna

  2. Ich verwende immer italienisches Panna. Das bekommt man – Gott sei Dank – mittlerweile auch in Österreich. Um es noch „italienischer“ zu kochen, verwende ich meistens Basilikum. Mehr braucht es nicht.
    😉

  3. Blöde Frage (ich kann wirklich gar nicht kochen): ist das normal dass das Ganze eine ziemlich flüssige Angelegenheit ist? Habe es eigentlich lange genug eingekocht…

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