Quittenmarmelade

Die Quitte ist nicht meine beste Freundin – hochmotiviert kaufe ich mir immer wieder ein paar Exemplare, die dann im Obstkorb verkümmern. Schande über mich, ich weiß, aber es will mir keine Verarbeitung einfallen, die zu meinen üblichen Gerichten passt. Daher habe ich mir eine Quittenbäuerin und eine Marmeladenchefin eingeladen. Mit der Quitten-Rotweinmarmelade bin ich auf einem guten Weg.


1,5 kg Quitten
2 Päckchen Gelierzucker 2:1
1 l Rotwein (z. B.: Blauer Zweigelt)
1 EL Vanillezucker

Einmachgläser

Quitten mit einem Tuch gut waschen und abwischen, um die feinen Härchen zu entfernen. Die Früchte sorgfältig waschen und entstielen. Anschließend mit einem scharfen Messer vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Quitten-Abschnitte kann man für Quittenlikör oder Quittengelee verwenden.

Die Quittenvierteln in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit Rotwein bedecken. Dann den Vanillezucker dazugeben und die Quitten weichkochen (circa 15-20 Minuten). Anschließend mit einem Mixstab fein pürieren. Die Masse abwiegen (pro Kilogramm – 1 Päckchen Gelierzucker 2:1), die notwendige Menge Gelierzucker unterrühren und aufkochen (3-4 Minuten). Circa 6 Minuten leicht kochen lassen. Dann die Gelierprobe machen und die Marmelade in vorbereitete Gläser füllen. Sofort verschließen.

 

Tipp

Satt Rotwein kann man die Quitten auch mit Weißwein (z. B.: Grüner Veltliner) oder mit Wasser aufkochen.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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5 Kommentare

  1. Liebe Martina,
    ich habe aus meinem Quittenwahnsinn dieses Jahr ein köstliches Gelee gemacht. Den Saft mit 3:1 Gelierzucker, Vanillestange, Nelken, Sternanis aufkochen. Passt sowohl zu Käse und Fleisch als auch aufs Butterbrot.
    Liebe Grüße,
    Alexandra

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