Teriyaki Chicken

Mein Sohn rümpft immer angewidert die Nase, wenn ihm glibberige Teriyaki-Sauce mit nicht zu leugnender Convenience-Herkunft vorgesetzt wird. Obwohl ich seinen Zugang oftmals etwas speziell finde, kann ich ihn hier vollinhaltlich verstehen. Also probierte ich, bis ich die ultimative hausgemachte Variante gefunden hatte. Und siehe da: dem Naserümpfen wich blanke Begeisterung.


(Zutaten für 4 Personen)

60 ml Sojasauce
100 ml frisch gepresster Orangensaft
3 EL Honig
1 EL frisch geriebener Ingwer
1 EL Sesamöl
800 g Hühnerbrustfilet (ohne Haut und ohne Knochen)
2 EL Pflanzenöl zum Braten
1 EL Butter

Zum Bestreuen:
Frühlingszwiebel, Sesam, rote Chilischote

Sojasauce, Orangensaft, Honig, Ingwer und Sesamöl vermischen. Huhn waschen, trockentupfen, putzen und in circa 3 cm große Würfel schneiden. Dann das Huhn in die Marinade legen, vermischen und mit Frischhaltefolie zudecken. Circa 30 Minuten marinieren.

In der Zwischenzeit den Reis aufsetzen, Frühlingszwiebel und Chili putzen. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden, Chilischote fein hacken.

Eine Pfanne mit dem Pflanzenöl erhitzen, Huhn mit einem Siebschöpfer aus der Marinade nehmen und in der Pfanne rasch rundum anbraten. Wenn die Pfanne nicht groß genug ist, in 2-3 Partien teilen.

Pfanne von der Platte ziehen, Huhn auf einem Teller beiseitestellen. Dann die übrige Marinade in die Pfanne geben, Butter zugeben und bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen, bis die Sauce eine sämige Konsistenz hat (dauert nur wenige Minuten). Huhn zurück in die Sauce geben, noch einmal durchschwenken und mit dem gekochten Reis anrichten. Zum Schluss mit Frühlingszwiebeln, Sesam und Chili bestreuen.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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4 Kommentare

  1. Genauso nachgekocht aber noch mit Broccoli ergänzt; sieht optisch gut aus, passt geschmacklich sehr gut dazu, und die Gemüseportion hat man den Kindern so auch untergejubelt. Es wurde die doppelte Menge Sauce für das nächste mal angefordert.

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