Zander-Blunz’n-Gröstl mit Kernölmayonnaise

Mit der Blunz’n ist es wie mit Koriander oder Oliven – entweder man hasst sie oder man liebt sie. Für alle, die sie lieben, gibt es eine unerwartete Paarung, die man unbedingt probieren sollte: mit gebratenem Zander, Erdäpfeln und viel Kren darüber. Gewusst wie zeigt uns Christoph Schüller von der Genusswirtschaft im niederösterreichischen Mailberg.


Zutaten für 2 Personen

300-400 g Zanderfilet
200 g Blunz’n
1/2 Zwiebel
500 g Erdäpfel
Etwas Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer
Frischer Majoran
Schnittlauch
Frischer Kren gerieben nach Gusto

Kernölmayonnaise:
1 EL Senf
2 Eidotter
Ca. 3/8 l Rapsöl (Pflanzenöl)
1/8 l Kernöl
Etwas Salz und Pfeffer

Erdäpfel in ausreichend Wasser weichkochen, schälen und in kleine Stücke schneiden.

Kernölmayonnaise

Eidotter, Senf und Öl in ein hohes Gefäß geben, salzen und pfeffern. Die Zutaten sollten sich alle absetzen. Vorsichtig den Pürierstab bis zum Boden des Gefäßes führen, dann auf mittlerer Stufe mixen und den Pürierstab dabei langsam immer weiter nach oben ziehen. Zum Schluss das Kernöl dazugeben und fertigmixen.

 

Gröstl

Fisch in ca. 3 cm große Stücke schneiden, zwei Stück etwas größer lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Zander darin kurz auf der Hautseite anbraten, etwas salzen und pfeffern. Der Fisch sollte noch schön glasig bleiben, dann hinausgeben.

Erdäpfel in der Pfanne anrösten.

Blunz’n schälen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Zwei Scheiben (ungeschält) beiseitelegen. Die Erdäpfel in der Pfanne zur Seite schieben und die Blunz’n ebenfalls darin anbraten. Majoran und Schnittlauch klein schneiden und darüberstreuen, salzen und pfeffern. Gut durchrühren und alles miteinander vermischen. Die kleinen Stücke des Zanders dazugeben, ebenfalls untermischen. Die größeren Fisch-Stücke auf das Gröstl legen und fertig garen lassen.

Zwiebel fein hacken und unter das Gröstl mischen. Die beiden beiseitegelegten Blunz’n-Stücke scharf anbraten.

Das Gröstl auf einem Teller anrichten, jeweils ein größeres Stück Fisch und eine Scheibe Blunz’n darauflegen. Kren darüberreiben und mit der Kernölmayonnaise garnieren.

Weintipp

Aus der gleichen Region wie die „Genusswirtschaft“, in der Christoph Schüller kocht, kommt dieser kraftvolle Weinviertel DAC Grüner Veltliner Altenberg vom Urgestein 2017 vom Weingut Prechtl, der das Gröstl dank seiner herzhaften Noten von Pfeffer perfekt abrundet.

Fotos: (c) Philipp Lipiarski, www.goodlifecrew.at

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

Print Friendly, PDF & Email

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.