Zitrus-Branzino vom Grill mit Fenchel-Grapefruit-Salat

Kaum etwas versetzt mich derartig effizient in Sommerstimmung wie gegrillter Branzino. Leider finde ich manchmal meine Fischzange nicht (Louis, du wirst doch nicht schon wieder…) und dann findet das kostbare Tier ein trauriges Ende am Rost. Wenn Louis also wieder einmal mein Werkzeug verschmeißt, habe ich einen sinnvollen Plan B gefunden: Zitronenscheiben. Fisch drauf, Deckel zu, Ergebnis fulminant.


(Zutaten für 4 Portionen)

800 g Branzino im Ganzen (geschuppt, ausgenommen, Schwanzflosse und Kopf entfernt)
3 Bio-Zitronen
pro Fisch 3 Stängel Petersilie
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Salat:
2 Fenchelknollen
1 große pinke Grapefruit
2 Frühlingszwiebeln

Marinade:
6 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
2 EL Grapefruitsaft (entsteht beim Filettieren der Grapefruit für den Salat)
1 TL Honig

Hardware:
Grill mit Deckel, Trüffelhobel

Grill vorheizen (ich habe einen Elektrogrill verwendet und ihn auf maximale Temperatur eingestellt).

Fische waschen, trockentupfen. Innen und außen mit Olivenöl einreiben, salzen, pfeffern, die Petersilie in den Bauch legen.

Die Zitronen längst in ca. 7 cm dicke Scheiben schneiden. Den Rost einölen, Zitronen dicht darauf legen, sodass eine Art Bett für den Branzino entsteht. Fische darauf legen, Deckel schließen und 10 Minuten grillen. Die Garzeit hängt von der Größe der Fische ab, zwischendurch kontrollieren.

 

In der Zwischenzeit den Salat machen:

Fenchel waschen, putzen, mit dem Trüffelhobel in feine Streifen hobeln. Grapefruit filetieren: oben und unten eine Scheibe abschneiden, Schale so weit abschneiden, dass das dünne Häutchen mitgeschnitten wird. Nun die Filets mit einem kleinen Messer herausschneiden.

Grapefruitfilets zum Fenchel geben. Frühlingszwiebel waschen, putzen, in Ringe schneiden, zum Fenchel geben. Alle Zutaten für die Marinade verrühren. Salat gut damit durchmischen.

Salat auf einem Teller anrichten. Fische darauf legen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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1 Kommentar

  1. Ich bin an der Donau aufgewachsen .Beinahe jeden Tag gab es Fisch. Sonst gabs nicht viel. Ich liebe heute noch Fisch aber am liebsten „komplett“ .Auf schöner Fischplatte angerichtet, Flossen und Kopf werden „ausgezuzelt“

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