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Würstelturbo

Zum Schulschluss freut sich niemand in unserer Familie so sehr auf die großen Ferien wie ich. Der Juni ähnelt immer mehr einer hyperaktiven Vorweihnachtszeit, in der man von A nach B hetzt und der Terminplan der Kinder voller als meiner ist. Nur koordinieren muss ich das Ganze. Es gipfelt dann nicht in einem Christbaum und Geschenken, sondern in einem hoffentlich positiven Zeugnis und der Aussicht auf zwei Monate Pause von diesem Wahnsinn. Davor muss aber mehrfach gefeiert werden – Abschied von der Klasse, Abschied vom Tanzkurs, Abschied von den Pfadfindern… Als würde die Welt mit dem 1. Juli untergehen. Und überall sollte man etwas mitbringen, das alle gerne haben und unkompliziert ist. Abseits von Soletti, Liptauer und Gemüsesticks, die niemand isst. Diese Würstel haben den Dreh raus. Einfach in Teig gepackt und mit ein paar Handgriffen in Form gebracht, sind sie der Renner auf jedem Picknick. Weil’s eben nicht wurst ist.


(Zutaten für 4 Turbokränze)

4 Frankfurter Würstel
1 Pkg. Dinkel-Pizzateig
12 Scheiben Speck

Backofen auf 200 Grad (Heißluft) vorheizen.

Teig in vier gleiche Rechtecke schneiden. Speck auf einem Brett zu jeweils 3 Scheiben leicht überlappend auflegen. Würstel darin einwickeln. Würstel auf den Teig legen, in Teig einrollen, Enden festdrücken.

Nun die Würstel einschneiden: Der erste und letzte Schnitt sollte im reinen Teigbereich sein, der Rest wird in gleichmäßige Stücke geschnitten, wobei das Würstel durchgeschnitten wird, die untere Teigschicht allerdings nicht (siehe Detailfotos).

Das Würstel rund auflegen, die Teigenden zur Mitte führen und festdrücken. Würstel einmal eindrehen (siehe Foto).

 

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 15 Minuten im Ofen (mittlere Einschubleiste) backen. Die einzelnen Würstelsegmente lassen sich nun sehr leicht einzeln abtrennen.

Tipp

Die Füllung kann variieren: Kräuter, Käse, Chili – alles ist möglich.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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