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Spaghetti mit Sardinen, Chili und Knusperbröseln

Er: „Ich mag keine Sardinen, kannst du’s nicht mit Thunfisch machen?“

Sie (also ich): „Nein, ich will einmal einen anderen Fisch verwenden. Thunfisch ist mir dafür außerdem zu mild.“

Er: „Das ist ja das Schöne daran. Schmeckt nicht nach Fisch.“

Sie: „Du verstehst mich nicht. Und meine Küche auch nicht.“

Er: „Ich mache mir ein Brot.“

Sie (ein bisschen beleidigt): „Wie du meinst.“

Als der Duft noch warmem Olivenöl, gebratenem Knoblauch und scharfen Chilis an der sensiblen Nase vorbei zog, kam er plötzlich drauf, dass kein glutenfreies Brot mehr zu Hause war. Was eine glatte Lüge war. Nach zwei Portionen dieser Pasta tauchte sie zufällig doch auf, ganz hinten im Kastl. Ha!


(Zutaten für 4 Portionen)

75 g Semmelbrösel (oder Pankobrösel oder altes Weißbrot zum Selbstreiben)
4 EL Olivenöl
2 Zehen Knoblauch
500 g Spaghetti
1 rote Chilischote
1 Dose Sardinen (ohne Gräten)
2 EL Zitronensaft
2 Handvoll Rucola
frischer Oregano
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Vorbereitungen:

Knoblauch schälen, fein hacken.

Chilischote den Kernen entlang schneiden, Fruchtfleisch fein hacken.

Sardinen abseihen, in grobe Stücke teilen.

Rucola waschen, trockenschleudern.

Die Hälfte des Olivenöls (2 EL) in einer Pfanne auf mittelgroßer Flamme erhitzen, die Hälfte des Knoblauch mit den Semmelbröseln zum Olivenöl geben. 3-4 Minuten rösten, bis die Brösel goldbraun und knusprig sind. Salzen, beiseitestellen.

Spaghetti in Salzwasser nach Packungsanleitung al dente kochen. Etwas Kochwasser aufheben.

In der Zwischenzeit das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chili darin bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten braten. Sardinen zugeben, kurz mitbraten, Zitronensaft unterrühren. Die fertigen Nudeln zugeben, gut durchmischen, falls es zu trocken ist, das Kochwasser zugeben. Am Ende Oregano und Rucola untermischen, eventuell noch etwas Olivenöl darüber träufeln, auf Tellern verteilen und mit den knusprigen Bröseln bestreuen.


Fotos: Frederick Nilsson / www.goodlifecrew.at

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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