Kaiserschmarren mit Marillenröster

Beim Kaiserschmarren lassen sich die Emotionen nur schwer verbergen – mit oder ohne Rosinen, mit Sauerrahm oder Eischnee, geworfen oder gewendet, zerrissen oder geschnitten. Fragen über Fragen. Wir alle kennen ihn, doch es gibt fast so viele Varianten wie Österreicher. Ich hatte Jonas Posselt zu Gast in meiner Küche, Chefkoch im Haubenrestaurant im Casino Salzburg. Die Verwandtschaft seines Schmarrens zu Salzburger Nockerln lässt sich nicht leugnen. Und das ist gut so, denn die beiden sind ein tolles Paar.


(Zutaten für 2 Personen)

Kaiserschmarren:
70 ml Milch
20 g Zucker
55 g Mehl
3 Eiweiß
3 Eigelb
Abrieb von 1 Zitrone
Rum
Prise Salz
1 EL Rosinen
Butterflocke, Butterschmalz
Staubzucker
Minze zum Garnieren

Marillenröster:
500 g Marillen entsteint und halbiert
70 g Zucker
Saft von 1 Zitrone
70 ml Wasser
Mark von 1/2 Bourbon Vanille

Zubereitung Marillenröster:
Wasser, Zucker, Vanille und Saft von 1 Zitrone aufkochen und halbierte bzw. entsteinte Marillen hinzugeben. Zugedeckt köcheln lassen, bis sich die Schale leicht von den Marillen löst. Danach bis zum Anrichten kaltstellen.

Zubereitung Kaiserschmarrn:
Eiweiß mit Zucker und einer Prise Salz schaumig schlagen.

Eigelbe, Mehl, Milch, Abrieb von einer Zitrone, Rum, und das Vanillemark zusammen glattrühren und das geschlagene Eiweiß unterheben.

In einer ofenfesten Pfanne Butterschmalz und Butter erhitzen und die Masse hineingeben. Vorsichtig goldgelb anbraten. Die Rosinen nun darüberstreuen und danach in den vorgeheizten Ofen bei 170 °C geben.

10 min backen lassen, danach hinausgeben und mit zwei Paletten zerreißen.

Nach Belieben noch mit ein wenig Zucker karamellisieren.

Anrichten und mit Staubzucker und Minze garnieren.

Präsentiert von:

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

Print Friendly, PDF & Email

1 Kommentar

  1. Liebe Martina,

    danke für dieses tolle Rezept.
    Hast du am 19.11.18 in deiner Sendung vorgestellt.

    Da ich mir nicht alle Zutaten, bzw. Mengenangaben merken konnte, musste ich im Internet nachschauen –
    und gleich unter Favoriten speichern.

    Danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.