Mürber Apfelstrudel

Wenn ich meinem Vater eine Freude machen will, was ja doch immer wieder einmal vorkommt, dann bekommt er einen Apfelstrudel. Die Zuneigung ist verständlich – knusprig flockiger Teig, saftig-fruchtige Hülle. Diese Variante habe ich mit dem Chef-Patissier des Casino Baden gebacken, Hannes Haunold, der mit uns das Apfelstrudel-Geheimnis seiner Großmutter teilte. Mit einem Wort: Mürbteig. Warum bin ich da selbst nicht drauf gekommen?

(Zutaten für 2 Strudel)

Für den Teig:
350 g glattes Mehl
225 g Butter kalt
50 g Staubzucker
50 g Dotter ( 2 große bzw. 3 kleine Dotter )
1 EL Milch
1 EL Weißwein
Prise Salz, Zitronenschale ( unbehandelt)
1 Ei zum Bestreichen

Für die Apfelfülle:
1 kg Äpfel blättrig geschnitten ( z.B.: Boskop, Cox Orange )
100g Kristallzucker
50g Rosinen
50g Inländerrum 38 %
20g Vanillezucke
Zimt

Vanillesauce:
250g Schlagobers
250g Milch
60g Kristallzucker
10g Vanillecremepulver
80g Dotter
1 Vanilleschote
Prise Salz

Rosinen am besten über Nacht in Rum einlegen.

Zubereitung Teig:
Mehl, kalte in Würfel geschnittene Butter, Staubzucker, Dotter, Milch, Weißwein, Salz und geriebene Zitronenschale in der Rührmaschine mit dem Knethaken rasch zu einem Teig kneten. Teig in Folie einschlagen und mind. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Zubereitung Strudel:
Mürbteig nach dem Rasten ausrollen.

In der Mitte mit Apfelfülle belegen.

Mit Ei bestreichen und bei 170 Grad ca. 30 Minuten backen.

Überkühlen lassen, mit Staubzucker besieben und portionieren.

Zubereitung Vanillesauce:
50g Milch mit dem Cremepulver glattrühren.

Schlagobers mit 200g Milch, Kristallzucker, Salz und ausgekratzter Vanilleschote aufkochen.

Milch-Cremepulvergemisch beigeben und  einmal kurz aufkochen lassen.

Heiße Flüssigkeit zu den Dotter gießen und mit dem Schneebesen glattrühren.

Mit Folie abdecken.

 

(c) Philipp Lipiarski

 

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Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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