Spargel-Parmesan-Suppe

Unsere große Tochter ist parmesansüchtig, sie kann weder eine Hühnersuppe, noch ein Risipisi oder einfach einen Paradeiser ohne Parmesan essen. Bei zwei meiner Lieblingsgemüse – Spargel und Artischocken – tut mir immer das Herz weh, wenn der Haufen mit Abschnitten immer größer wird. Nun habe ich den perfekten Weg zur Wiederverwertung und den Weg zu einem weiteren töchterlichen Soulfood gefunden: ein kräftiger Fond aus den Spargelabfällen wird zusammen mit Parmesan zu einer sämigen und intensiven Suppe aufgemixt. Wenn man das einmal gekostet hat, begreift man erst, wie groß die Verschwendung wirklich ist. Spargelsuppe à la Fanny.


(Zutaten für 4 Portionen)

Fond:
Schalen und Abschnitte von 1 kg weißem Bio-Spargel
1 EL Butter
2 Schalotten
1/8 l trockener Weißwein
Wasser
Salz

1/8 l Schlagobers
80 g Parmesan (frisch gerieben)

Schalotten schälen, fein schneiden. In 1 EL Butter glasig schwitzen, Schalen und Abschnitte vom Spargel zugeben, durchrühren, kurz mitrösten, mit dem Weißwein ablöschen. Weißwein ca. 5 Min. einkochen lassen. Mit 1 Liter kochendem Wasser (Wasserkocher) aufgießen, salzen, zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen. Abseihen.

Parmesan und Schlagobers zur Suppe geben, mit dem Stabmixer ordentlich durchmixen, dass die Suppe leicht schaumig wird. Abschmecken, evtl. nachwürzen.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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2 Kommentare

  1. Ich koche immer die Spargelabschnitte und Schalen, den so gewonnenen Sud friere ich dann immer ein. Die Idee mit dem Parmesan ist sehr gut, werde ich demnächst probieren. Jetzt gibts ja wieder den guten Weinviertler Spargel vom Greilinger. Liebe Grüße aus Retz

  2. Wenn man die Spargelabschnitte klein schneidet, in einem Hochleistungs-Mixer mit dem Spargelfond püriert und anschließend durch ein feines Sieb passiert ergibt dies eine besonders feine und intensive Suppengrundlage. Auch die Konsistenz der Flüssigkeit wird etwas „molliger“.

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