Olivenöl-Brot mit Rosmarin und Pinienkernen

Der übermäßige Brotkonsum meiner Familie bringt mich zum Backen. Nachdem ich wie gesagt kein Germteigprofi bin und ich noch nicht die Zeit fand, eine Woche lang meinen Sauerteig zu streicheln, habe ich ein einfaches Rezept gesucht und gefunden. Das Olivenöl macht den Teig wunderbar geschmeidig und saftig, die Pinienkerne geben sachten Biss und Rosmarin ist ohnehin ein Suchtmittel für mich. Das Brot war weg, bevor es auskühlen konnte. Das perfekte Rezept für Anfänger und Angeber.


(Zutaten für 1 Laib Brot)

250 g lauwarmes Wasser
20 g frische Germ (1/2 Würfel)
1 TL Salz

200 g glattes Mehl
200 g Dinkelmehl
100 ml Olivenöl („Bonsalpo“ – handgepflückt, kalt gepresst, Sizilien)

2 EL gehackter, frischer Rosmarin
2 EL Pinienkerne
1 TL Fleur de Sel (Maldon Sea Salt oder grobes Meersalz)

Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

250 Milliliter lauwarmes Wasser mit der frischen, zerbröckelten Germ und einem Teelöffel Salz verrühren. 15 Minuten stehen lassen.

Die zwei Mehlsorten vermischen, das Wasser-Germ-Gemisch zugießen und mit der Küchenmaschine gut verrühren (Knethaken). Das Olivenöl während des Knetens nach und nach zugeben, alles zu einem glatten Teig verkneten (ca. 5 Minuten). Zum Schluss noch die Pinienkerne und den Rosmarin untermischen.

Den weichen Teig 1,5 Stunden mit einem Geschirrtuch bedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Danach nochmals kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und ein längliches Brot daraus formen. Backpapier auf ein Backblech legen, Brot darauflegen. Die Oberfläche mit Wasser (am besten mit den Händen) benetzen und mit grobem Meersalz (Fleur de Sel) bestreuen. Ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Auf dem Backofenrost abkühlen lassen.

 

Präsentiert von:

Alle Infos zum Bonsalpo Olivenöl findet ihr hier: www.bonsalpo.com

 

Weitere Infos Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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2 Kommentare

  1. Liebe Martina!
    Ich glaube das Salz unter das Mehl mischen müsste ein noch besseres Ergebnis bringen, denn uns hat man immer eingetrichtert, Salz & Fett sind die Feinde der Germ(Prise Zucker liebt sie,die Hefe)
    Liebe Grüße
    Manfred Buchinger
    Einer der zwei die bei der Muppets Show am Balkon sitzen und gerne dreinreden

  2. Ich würde die Germ-Menge halbieren. Mindestens. Wahrscheinlich reichen auch 5 g für diese Mehlmenge. Die alte Regel „1 Würfel Germ auf ein Kilo Mehl“ ist – aus welchen Gründen auch immer – überholt.

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