Miesmuscheln im Weissweinsud mit Tomaten-Petersilien-Salat

Wenn meine Tochter klar und deutlich nach Kotze schreit, dann hat das nichts mit einem akuten Magen-Darm-Virus zu tun, sondern mit einer ihrer absoluten Lieblingsspeisen, also Cozze. Ich habe einen Experten für Miesmuscheln in meine Küche eingeladen, James Ferguson, seines Zeichens Chefkoch im Restaurant Cuisino im Casino Wien und Belgier. Er muss es wissen.


200 g Knollensellerie
240 g Karotten (oder 2 Stück)
240 g gelbe Rüben (oder 2 Stück)
7 Stück Zwiebel – Schälen und in kleine Würfel schneiden
250 g Stangensellerie der Länge nach halbieren und fein schneiden
100 g Butter
2 kg gut geputzte Muscheln
400 ml trockener Weißwein (z.B.: Wiener gemischter Satz)

4 Tomaten
100 g krause Petersilie
Zitrone
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Pfeffer, grobes Meersalz

Knollensellerie, Karotten, Rüben und Zwiebel schälen und in kleine Würfel hacken. Stangensellerie der Länge nach halbieren und fein schneiden.

Butter in einem Topf zergehen lassen. Erst die Zwiebel glasig anschwitzen, dann das Wurzelwerk beifügen und mitrösten. Die geputzten Miesmuscheln beigeben, mit Weißwein ablöschen (vom Rest der Flasche kann man dann noch 2 schöne Gläser trinken). Ein wenig mit grobem Meersalz und Pfeffer würzen. Den Deckel auf den Topf geben und kurz aufkochen lassen (ca. 2-3 Minuten). Die Muscheln immer wieder rühren. Weitere 8 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit 4 Tomaten entkernen und (wer möchte) schälen, in kleine Würfel schneiden. Von einer Zitrone die Zeste (nur die Schale nicht das weiße) reißen und den Saft auspressen, auf den Tomaten verteilen.

Die Petersilie hacken, mit dem den Zitronen-Tomatengemisch zusammenrühren und salzen pfeffern. Knoblauchzehen beifügen und mit einem ordentlichen Spritzer Olivenöl vollenden.

Die 5 wichtigsten Tipps für das Muscheln kochen:

  1. Beschädigte und geöffnete Miesmuscheln sollte man vor dem Kochen entsorgen, da sie tot und nicht mehr für den Verzehr geeignet sind. Nur lebende Muscheln sind für den Menschen genießbar.
  2. Die harten Fäden an der Muschelseite (der sogenannte Bart) herausziehen.
  3. Unter fließendem kalten Wasser gründlich abbürsten.
  4. Kalkablagerungen mit einem Messer von der Schale kratzen. Darunter kann Ungeziefer sitzen.
  5. Muscheln, die sich beim Kochen nicht geöffnet haben, unbedingt wegwerfen.

 

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Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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