Grünes Thai-Curry

Mei Curry oder dei Curry? Nein, es ist Thai-Curry. Das fällt meinem Mann zu Curry ein. Das habe ich davon, wenn ich ihn um einen Einstieg bitte, selbst schuld. Ich finde, selbstgemachtes Curry hat das Zeug zum Bio-Antidepressivum, allein der Duft, der dem Wok beim Rösten der Paste entsteigt, lässt das Hirn auf „glücklich“ umschalten, auf Gemütlichkeit und Wohlgefühl. Dabei steckt gar nicht viel dahinter, ein paar ausgewählte frische Zutaten und ein guter Mixer und man ist dabei.


1/2 Bund frischer Koriander
2 Schalotten-Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1 scharfe grüne Chilischote
2 cm frischer Ingwer
2 EL Sesamöl
1 Stängel Lemongras (frisch; oder getrocknet: 2 Stk.)
2 Kaffir-Zitronenblätter (gibt es auch getrocknet)
1,5 Dosen Kokosmilch (600 ml)

2 EL Sojasauce
Salz, Pfeffer

2 Bio-Hühnerbrust-Filets

Blitzhacker, evtl. Wok

Koriander waschen, trockenschleudern. Schalotten schälen, halbieren. Knoblauch schälen. Ingwer schälen. Chilischote waschen, Fruchtfleisch rund um den Strunk schneiden. All diese Zutaten gemeinsam mit dem Sesamöl, dem Lemongras und den Zitronenblättern in einem Blitzhacker zu einer sämigen Paste pürieren.

Hühnerfleisch kalt abspülen, trocken tupfen, putzen, in ca. 2,5 cm lange Streifen schneiden.

Wok trocken erhitzen. Currypaste darin unter Rühren 2-3 Minuten anrösten. Kokosmilch einrühren, Hitze reduzieren, Currysauce ca. 10 Minuten köcheln lassen, mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

Hühnerfleisch in die Currysauce geben, ca. 5 Minuten (hängt von der Größe der Hühnerstücke ab) sanft köcheln lassen, bis das Geflügel durch und weich ist.

Nochmals abschmecken, mit Koriander und Chili bestreuen. Mit Reis oder Eiernudeln anrichten.

 

Ich freue mich über Wünsche, Beschwerden (na ja) und Anregungen.

Bitte an: martina.hohenlohe@hohenlohe.at

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